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Ein Website-Relaunch ohne SEO-Plan ist einer der teuersten Fehler im Online-Marketing. Fehlende 301-Weiterleitungen, geänderte URLs ohne Mapping und vergessene Sitemap-Einreichung können Rankings monatelang zerstören. Mit Checkliste, Redirect-Plan und technischer Begleitung behalten Sie Traffic – und gewinnen oft durch bessere Performance.
Google speichert Ihre Seiten unter konkreten URLs. Backlinks, interne Verlinkung und Nutzersignale hängen an diesen Adressen. Wenn Sie relaunchen und URLs ändern – ohne saubere Weiterleitung – behandelt Google die neuen Seiten als fremd. Der aufgebaute Trust geht verloren. Traffic bricht ein. Viele Unternehmen merken es erst Wochen später in Analytics.
Typisches Szenario: Neue schöne Website, alte Struktur /leistungen/webdesign statt /webdesign-agentur, keine Redirects. Google findet 404-Fehler, Rankings für das alte Keyword fallen, Recovery dauert Monate. Der Relaunch kostet doppelt: einmal Bau, einmal SEO-Rettung.
301-Redirects sagen Google: Diese Seite ist dauerhaft umgezogen, bitte Ranking übertragen. 302 (temporär) oder gar keine Weiterleitung signalisieren Unsicherheit oder Tote Links. Jede indexierte URL mit Backlinks oder Traffic braucht ein 1:1-Ziel – oder eine bewusste Entscheidung mit Redirect auf die nächstbeste Seite.
Nicht vergessen
Auch Bild-URLs, PDFs, Blog-Artikel und Parameter-URLs (utm ausgenommen) können Backlinks haben. Crawlen Sie die alte Site mit Screaming Frog oder Search Console Export – nicht nur die Startseite.
Neue sitemap.xml muss in Search Console eingereicht werden. robots.txt darf wichtige Bereiche nicht versehentlich sperren.
Titles und Descriptions pro Seite neu setzen – nicht generisch. Canonical-Tags prüfen, Duplicate Content vermeiden.
Neues Design mit schweren Bildern oder Plugin-Overhead bremst Ladezeit. Google downrankt – Recovery wird langsamer.
JSON-LD für LocalBusiness, FAQ, Breadcrumb muss neu implementiert sein – nicht aus dem alten CMS verloren gehen.
Top-Traffic-URLs, Rankings, Backlinks und Conversions exportieren. Search Console und Analytics sind Pflicht.
Tabelle alt → neu für jede indexierte Seite. Bewusste Löschungen dokumentieren (410 statt 404 wo sinnvoll).
Vor Go-Live jeden Redirect mit curl oder Redirect-Checker prüfen. Ketten vermeiden (max. ein Hop).
Sitemap, robots.txt, Meta-Daten, Canonicals, strukturierte Daten, PageSpeed auf Staging testen.
Search Console: Sitemap einreichen, Indexierung anstoßen. 4–8 Wochen Traffic, 404s und Rankings täglich beobachten.
Wer von WordPress auf Next.js wechselt, findet technische Hintergründe in unserem Vergleich WordPress vs. Next.js. Relaunch und Technologie-Wechsel sollten immer gemeinsam geplant werden.
Wenn der Relaunch bereits ohne SEO stattfand: Sofort Redirect-Matrix nachziehen, 404-Monitoring aktivieren, fehlende Inhalte wiederherstellen oder zusammenführen. Search Console URL-Prüfung für wichtige Seiten nutzen. Geduld – Recovery dauert oft 2–6 Monate, beschleunigt durch bessere Performance und frische Inhalte.
Nächster Schritt
Dann lassen Sie uns kurz prüfen, welcher nächste Schritt bei Ihnen am meisten bringt. Konkret, unverbindlich und ohne Verpflichtung.
Oder erst mal Website kostenlos prüfen.
Passend zu diesem Thema: SEO-Begleitung für Relaunch anfragen